Die Fahrt nach Saty dauerte einige Stunden. Dies war nicht der Distanz sondern dem Strassenzustand und natürlich auch gelegentlichen Stopps, meistens um zu Fotografieren oder auch mal ein kurzes Stück marschieren.
Von der Stadtautobahn Richtung Südwesten blickend. Beeindruckend wie nahe hier Berge erscheinen. Ich erlebe das in unseren Alpen nicht gleich stark. Aber ja, diese Berge sind auch höher.Mitten unterwegs steigt die Strasse recht stark an und die Lastwagen, meist chinesischer oder russischer Bauart, kämpfen sich dort hoch.An diesem Strassenrand entdecke ich verschiedene Pflanzen die ich sonst noch nie gesehen habe.Ah doch, eine Allium. 😉Die Strasse ist eine Fernstrasse, aber der vermeintlich gute Zustand entpuppt sich als gefährlich. Es gibt immer wieder sehr kurze und tiefe Bodenwellen, die bei höherer Geschwindigkeit nur schwer kontrolliert überquert werden können. Mit der Zeit sehe ich die Farbunterschiede vor und nach der Bodenwelle und kann entsprechend reagieren, damit die Fahrt nicht zu gefährlich wird. Saule verhält sich völlig cool und meint dass ich wohl andernorts solche Strassen befahren hätte. Nach dem ‚kleinen‘ Gebirge folgt eine riesige Ebene in der fast nur etwas Grad wächst.Wenigstens ist nicht alles in kyrillisch angeschrieben. Wir fahren zuerst links Richtung Chundga.Am unteren Sharyn-Fluss bei Tashkarasu wachsen viele Weidenarten. Einige Esel die, wie die Pferde frei umherlaufen können.Auf der Weiterfahrt Richtung Saty begegnen wir Tieren, die man eher in Nordafrika oder der saudischen Halbinsel erwarten würde. Aber ja, wir sind an der alten Seidenstrasse und die Völker nutzen die Tiere heute immer noch.Gräber aus dem frühen Mittelalter. Kuppelgräber (nein, nicht die griechischen) sind typisch für muslimische Gemeinschaften in den Weiten des Landes.Die Erosion ist gut erkennbar und erinnert mich an das Gebiet des Grand Canyon. Aber das ist nur das Gebiet um Sharyn Canyon.