An diesem Tag fuhren wir etwas westlich der Stadt in die Berge an den grossen Stausee von Almaty. Dort versuchten wir auf einer kleinen Strasse auf 3000 Meter hoch zu fahren. Beim Observatorium wurden wir vom Militär angehalten. Der Wachmann fragte mich etwas auf Russisch was ich natürlich nicht verstand, weshalb dann Saule mit ihm sprach. Er funkte mit dem Kommandant was er mit uns tun müsse. Nun, wir mussten leider wieder runterfahren, da der obere Abschnitt gerade vom Militär für Übungen besetzt und eine Weiterfahrt nicht erlaubt sei.
Kaum aus der Stadt Almaty und in das Tal gefahren, stehen uneingezäunt Pferde auf und neben der Strasse. Völlig unbeirrt von den Fahrzeugen die hier durchfahren. Das werden wir auf der Reise noch mehrmals erleben. Glückliche und wie es scheint gesunde Tiere.Etwas weiter im Tal wird es dann rasch steiler und ich fühle mich wie in der Schweizer Alpen. Erstmals richtig sonnig seit meiner Ankunft – herrlich!Einfach nur schön!Die Tannen haben hier eine schlankere Form als bei uns und stehen dichter zusammen.Der Stausee ist noch noch mehrheitlich zugefroren und hat einen sehr tiefen Pegel. Es erinnert an unsere Stauseen, die auch nicht mehr so richtig voll werden.Die Staumauer ist breit aber nicht besonders hoch. Noch besser zu sehen, wie niedrig der Pegel ist.Weiter geht’s. Die Strasse ist sehr steil und kurvig. Mir passt das – Saule stört es glücklicherweise nicht.Schade, keine Weiterfahrt! Gut – weiter oben wäre, wegen dem Schnee, eh bei 3000 Metern die Weiterfahrt unmöglich geworden. Sieht trotzdem sehr schön aus. Noch richtig viel Schnee hier oben, knapp über dem Tienschan Observatorium auf 2810 Meter.