Kasachstan 2013 8. Tag Kegen, Sharyn Canyon

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Wir verlassen Saty und fahren mit dem letzten Tropfen Benzing in Kegen, 60km vor der chinesischen Grenze, an die Tankstelle.

Das Dorf Saty. Ein kleiner, und obschon hier mehrere Unterkünfte für Touristen sind, überschaubarer Ort. Fast nur Einheimischen die einem begegnen, zurückhaltend aber freundlich.
Die Moschee ist noch recht neu und wurden von einer einzelnen Person finanziert, wie die Hostfamilie erklärte.
Dung wird getrocknet und zum Feuern verwendet. Ja, das kennen wir bei uns nicht mehr.
Geschwungene Bergerücken und Weiler bzw. Alpbetriebe.
In der nächsten Ortschaft steht eine ganz andere Art Moschee.
Die Strasse ab Saty bis zur Hauptstrasse ist katastrophal. Geteert zu Sovjetzeiten. Es ist kaum mehr Deckbelag vorhanden uns so musste ich mit den Rädern die höchste Räder zwischen den 20-40 cm tiefen Schlaglöchern suchen. Es kratzte manchmal heftig unter dem Fahrzeug. Saule meinte noch, ob wir überhaupt in Saty ankämen bzw. rauskommen. Ja, wir schafften es!
Die Hauptstrasse nimmt einen seltsamen Verlauf. Im Hintergrund ist zu sehen, dass diese fast in einem rechten Winkel nach rechts geht. Andere Länder anderer Strassenbau. 😉
Wir gehen etwas am Sharynfluss wandern.
Auf dem steinigen Boden wachsen vereinzelt sukkulentenartige Pflanzen.
Nachdem wir in Aksai nach Benzin fragten, meinte der erste ja gleich die Strasse hoch. Dann kann der Vorarbeiter und meinte, nein das ist keine Dieselfahrzeug, es sei ein Benziner. Wieviel ich denn noch im Tank hätte? Er wollte selbst auf die Tankuhr schauen und meinte ja, das reiche bis Kegen (ca 30km). Also fuhren wir auf direktem Wege nach Kegen. Es reichte und ich lies Saule die Tankfüllung von meinem Geld bezahlen. Sie meinte dass der Kassierer fragte, weshalb nicht der Mann zahlen würde. Sie antwortete, dass ich Europäer sei. Somit standen alle draussen und ‚bestaunten‘ mich – den Europäer. Ein komisches Gefühl.
Ich Hintergrund sind 7000er zwischen Kasachstan, China und Kirgistan, Khan Tengri zu sehen.
Mit vollem Tank ging es wieder in Richtung Almaty. Bei 43.35 N, 78.93 E bogen wir von der A-351 ab und fuhren zum Sharyn Canyon. Es gibt eine Barriere an der eine Gebühr entrichtet werden muss.
Das Fahrzeug stellt man auf der Höhe über dem Tal ab und läuft in das Canyon. Klar, von der Grösse kein Vergleich zum Grand Canyon in USA oder dem Grand Canyon des Pazifik, auf der Insel Kawaii – Hawaii. Imposant und schön ist es allemal. <3
Unterschiedliches Gestein in den verschiedenen Schichten.
Regelrechte Pfeiler.
Es gibt Rundungen in den Ausschnitten.
Saule und ich nannten diese Formation ‚Die Wächter‘.
Einige Formationen in der Höhe gaben uns den Eindruck beobachtet zu werden.
ET?
Prächtiges Wetter für diesen Ausflug.
Ich nannte diese Formation ‚Der Gummibär‘. Ein riesiger Feldbrocken der vor einiger Zeit von der Felswand wegbrach.
Yeahh! Das ist mein Bild! Ein Toyota HZJ78 – der Ursprung meiner Idee mit einem derartigen Fahrzeug mal in der Welt umherreisen zu können. Heute (seit 2016) steht so ein Fahrzeug vor meiner Garage, siehe auch England 2017.
Die eine Formation sieht aus wie ein Vogel.
Der Sharynfluss am Ende des Canyon.
Ein letztes Foto vom Flussufer aus, Man kann mit dem Fahrzeug bis hier hin fahren. Einige übernachten hier oder weilen an Wochenenden in der Nähe des Flusses. Wie vielerorts, hat es auch hier viel Abfall, schade.

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