Von Soraybamba Aufstieg auf den Salkantay Pass. Vier Personen starten gleich mit den Pferden, ich steige in einer ersten Steigung auf und Ursula steigt vor dem steilen Anstieg auf. Gute, gesunde Pferde mit gutem Sattel. Auf dem Pass die üblichen Fotos und Abstieg auf eine Alp, Mittagessen und warten bis der Regen nachlässt. Danach weiter marschieren, fotografieren bis auf ca. 3000müM in Colcapampa.
Das sind die besseren Unterkünfte. Da lassen sich schön Sterne beobachten..Erster Zwischenhalt. Vor dem steilen Anstieg.Der direktere Aufstieg der Wanderer ist entlang einer grossen Moräne.Mein Pferd wurde geführt. Eigentlich habe ich selbst Kontrolle über mein ‚Gefährt‘. So konnte ich dafür fotografieren.Wanderer, Transportpferde, Esel, Reisende auf Pferden. Am Salkantay ist was los.Gesunde Pferde, sehr gutes Saumzeug und der Sattel mit Griffmulde war für mich ideal.Es ist kühl auf dem Pferd, und trotzdem irgendwie angenehm.Es bereitet Freude auf den Pferden den Berg hoch zu kommen.Genaugenommen sind es 4630m.Der Salkantay ist 6’271m hoch.Nach dem Salkantay Pass geht es noch einige Studen bis auf etwa 3000m in das nächsten Zeltlager.Das Licht wechselt schnell. Und unter dem Zeitdruck ist der Genuss der Bergwanderung etwas eingeschränkt.Trotzdem versuchte ich von der schönen Natur einiges einzufangen.Immer wieder Überraschungen entlang des Weges.Nochmals der Salkantay.Ursula schenkte dem Buben eine Dose mit essbaren Inhalt. Die Mutter wies ihn an nicht alles gleich zu essen. 😉Die Bromeliae sind bereits vorüber. Trotzdem schön so viele an den Bäumen zu entdecken.Andenhimbeere?Der Fotoapparat kam mit den leuchtenden Farben dieser Pflanze nicht zurecht. Mit etwas Photoshop geht’s grad so.Nochmals ganz viele Bromelien.Viele Sträucher und Bäume sind voller Flechten. Ein Zeichen, dass die Luft hier gut ist.Packpferde und -Esel die unsere Zelte, die Küche und weiteres Material zum nächsten Lager bringen. Die Zelte werden von Mitarbeitern des lokalen Veranstalters aufgestellt. Einfach schön! Dieser Strauch hat feine bläuliche Blüten und unübersehbaren Dornen.
Nach diesem Foto stürze ich heftig und hatte in der Folge länger Schmerzen und rege mich sehr auf. Auch geht ein Teil der Fotoausrüstung, ein Filter und etwas am Gehäuse, drauf. Auch andere stürzten während der Wanderung, ich bin versucht zu sagen dem Rennen zum nächsten Lager, denn die Gruppe trennte sich weit auf, einige weit vorne – Streckenwanderer, jene die ein mittleres Tempo hatten und wie ich, da und dort eine Aufnahme machten und dann jene die einfach sich mehr Zeit liessen, sicheren Schrittes unterwegs sein wollten und doch einzelne auch stürzten. Was mit dem sehr ausgescharrten Weg, der ja von Wanderern wie auch den Transportpferden benutzt wird, zu tun hat (lose Steine unter einer dicken Schicht Staub). Diese Wanderung ist zu schön um einfach abgespult werden zu müssen. Etwas mehr Zeit um die Natur zu geniessen wäre sehr sinnvoll und für viele Reisende ein Bedürfnis.